Der Fasenhobel – wo gehobelt wird fallen Späne

Fasenhobel

Japanischer Fasenhobel

Der Heimwerker steht neuen Herausforderungen gegenüber, die Werkzeuge jedoch sind von jeher die gleichen. Mit dem richtigen Werkzeug ist die Arbeit leichter getan. In jedes gutes Holzarbeit-Repertoire gehört ein Fasenhobel.

Wie funktioniert ein Fasenhobel?

Ein Fasenhobel hat als Grundbestandteil natürlich die Hobelklinge die dafür sorgt, dass das Holz gleichmäßig abgetragen wird. Der Hobelkörper wird dadurch definiert das er sich in einem rechten Winkel um die Kante legen lässt. Hier Unterscheidet sich der Fasenhobel schon von den meisten anderen Hobelarten. Die Auflagefläche nennt man Hobelsohle.

Wo wendet man den Fasenhobel an?

Viele Industriell gefertigte Möbel sind mit einer Rundung versehen. Du kannst deine Möbel mit diesen gemein machen, musst du aber nicht. Der herkömmliche Fasenhobel wird verwendet um eine Kante in eine angenehmere Form zu bringen. Gerade wenn man ein schönes Möbelstück hat und nur die starken Kanten stören, kann der Fasenhobel zum Einsatz kommen.

Die Kante wird in eine Fase umgewandelt, indem in einem 45 Grad Winkel mit Hilfe des Fasenhobels, die Kante abgetragen wird. So entsteht eine schmale Fläche wo vorher die Kante war. Das nennt man eine Fase.

Was sollte man beim Kauf beachten, damit man das richtige Werkzeug hat?

Es ist immer gut bei Werkzeug die Qualität beim Einkauf zu beachten, nicht jeder Hobel ist der Gleiche. Das Augenmerk sollte hierbei vor allem auf der Klinge sein, da man gerade hier einen Unterschied im Material schnell bemerkt. Entsprechend dem Material der Klinge wird diese auch wieder schneller stumpf und muss geschärft werden.

Der Winkel der Klinge ist maßgeblich für die Menge an Material verantwortlich, die man beim darüber gehen abträgt. Ein größerer Winkel sorgt für mehr Abrieb. Generell sollte man einen steilen Winkel nehmen um die grobe Arbeit zu erledigen und dann den Feinschliff im Nachhinein machen.

Ein Hobel muss aber genauso gut in der Hand liegen wie Holz abtragen zu können. Ein Hobel der nicht gut in der Hand liegt sorgt dafür dass man am Ende ungleichmäßige Resultate hat. Die richtige Größe und Gewicht des Hobelkörpers sind entscheidend, ob ein Hobel passt. Zwischen der Klinge und der Sohle ist ein Spalt durch den die Späne durch gehen, je größer der Spalt desto größer die Späne.

Manche Fasenhobel sind manuell auf den Hobel-Winkel und Fasenbreite einstellbar. Diese sind hochpreisiger als die meisten herkömmlichen Varianten.

Im Wandel der Zeit was kann man von einem Elektrohobel erwarten?

Während der Handhobel auch heute noch in jede Schreinerwerkstatt gehört, greifen immer mehr Heimwerker zum Elektrohobel. Das Hobeln selbst übernimmt dabei eine rotierende Messerwelle. Einige wenige Modelle sind mit Einzelnen Messern versehen, weil diese leichter zu reinigen sind.

Der Vorteil des Elektrohobels ist das der Anwender nur noch gleichmäßig über das Material fahren muss um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Auch können Elektrohobel vielseitig eingesetzt werden so sind sie mehrere Hobelvarianten in einem vereint. Um Fasen zu hobeln, benötigt man die entsprechend angebrachten V-Nuten an der Hobelsohle. Jedoch ist auch hier nicht jedes Modell das Gleiche und man sollte entsprechend genau beim Kauf hinsehen.

Bei manchen Herstellern, vor allem in der unteren Preissektionen, hat sich gezeigt, dass es vorkommen kann das Messer und Hobelfurche nicht richtig mit der Grundplatte fluchten. Des Weiteren ist ein Elektrohobel entsprechend teuer und braucht natürlich eine zusätzliche Stromzufuhr.

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Einhell Elektrohobel TC-PL 750 (750 W, Hobelbreite 82 mm, Spantiefe 2 mm, Falztiefe 10 mm, Falztiefenanschlag, Parallelanschlag, 1x Hartmetall-Hobelmesser)
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Ein direkter Vergleich?

Im Vergleich muss man sagen ist der Elektrohobel leichter einzusetzen und somit empfehlenswert, wenn man nur hin und wieder Holzarbeiten vornimmt. Anders sieht es aus wenn man besonders genau arbeiten möchte, da ist der klassische Hobel meist im Vorteil.

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